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Es ist Freitag Abend und ich bekomme einen Anruf von einem Start-up. Abends weil die neue Produktentwicklung gerade in den USA stattfindet. Zeitverschiebung. Fancy. Sie finden meinen Blog toll und wollen über Kooperationsmöglichkeiten sprechen. Ich bin skeptisch. Ich möchte meinen Blog nicht für Werbung verwenden. Aber, edle Gedanken beiseite, ich möchte vielleicht einmal ein bisschen unabhängiger von meiner Festanstellung werden, coole Projekte begleiten, Erfolge haben. Ist ja nicht schlecht. Also vielleicht einfach mal sprechen? Kann ja so schlimm nicht sein, oder? Nein, schlimm nicht. Aber absolut unterwältigend. 

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Soft Ass Bitch

Starke Frauen, Power Frauen, Boss Ass Bitches, Girlbosses. All diese Begriffe werden uns von verschiedener Seite um die Ohren gehauen. Magazine, Songs, Blogs etc. erklären uns, wie wir stark, schön, cool, besonders, politisch, heiß, unabhängig und sonst was sein können. Und auch wir selbst glauben häufig an diese Bilder. So saß ich letztens mit einer Freund*in in der Küche und sie erzählte mir von ihrem aktuellen Projekt bei der Arbeit. Plötzlich fing sie an zu weinen und erklärte, dass sie sich ständig als Versagerin fühle, die nicht so clever sei, wie ihre Mitstreiter*innen, nicht so belesen, nicht so leistungsfähig und einfach keine Powerfrau. „Hey“, sagte ich. „Das ist doch ein absolut furchtbares Bild. Powerfrau, was soll das sein? Das ist ein scheiß Bild. Wir haben alle unserem Stärken aber auch Grenzen und zum stark sein, gehört es auch, Schwäche einzugestehen und ok zu finden, oder? Wir müssen nicht alle das gleiche leisten.“ Ha, da klopfte ich mir auf die Schulter. So smart. 24 Stunden später heulte ich in meinem Bett, weil ich genau unter dem gleichen Problem litt. Soft Ass Bitch weiterlesen

Being a mother* / Part II

Josefine Geib hat mir auch noch ein paar tolle und spannende Antworten zum Thema Mutter*schaft zugesendet. Bisher bin ich sehr beeindruckt von all den unterschiedlichen Statements und Überlegungen, die ich bisher erhalten habe. Mein Blick auf Mutter*schaft ändert sich schon jetzt. Zum einen ist es schön von unterschiedlichen -positiven wie negativen Erfahrungen zu hören, die das eigene „ach Kinder nerven“ und „Mutter sein ist langweilig“-Bild in Frage stellen. Zudem ist es schön zu lesen, wie der Blick auf den eigenen Körper und die eigene Stärke sich durch eine Geburt ändern kann. Gerade in Deutschland scheint es nicht viele alternative/feministische Ideen, Konzepte und Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema Mutter*- bzw. Eltern*schaft zu geben. Ich freue mich, wenn es gelingt, dass das Thema breiter diskutiert wird und wir uns gegenseitig mehr supporten können 🙂  Being a mother* / Part II weiterlesen

Being a Mother*

(In diesem Text soll das * darauf aufmerksam machen, dass Mutter*, Vater* oder Eltern* sein divers sein kann und einem gesellschaftlichen Bild zu Grunde liegt, dass auch anders gedacht werden kann.)

Ich weiß nicht, was es bedeutet, Mutter* zu sein. Nur in der Theorie. Und dabei denke ich vor allem an Verantwortung, Ansprüche und Care Arbeit. Zudem habe ich Angst vor der Schwangerschaft und wäre viel lieber ein Vater* – vor allem gesellschaftlich. Being a Mother* weiterlesen