Das ! / How to Gender ?!

Das Ausrufezeichen!

Ich probiere mal was neues aus:

Also es gibt ja so viele Ideen, Kritikpunkte und no one knows how to gender – or do youÂ đŸ€·đŸ»â€â™€ïž? In @jayrome_robinet s Buch habe ich zum ersten Mal das ‚!‘ anstelle des _ * | gesehen und das ist mir ganz gut gefallen. Nie hĂ€tte ich gedacht, dass ich mal irgendwas von der SĂ€nger!in P!nk ĂŒbernehme, aber Luise  F. Pusch nennt dies tatsĂ€chlich die P!nk Solution: „Das Ausrufungszeichen im Wort ist eine Fusion aus großem I und Unterstrich bzw. Genderstern (die ja beide dieselbe Funktion haben, nĂ€mlich auch Angehörige der Queer Community sprachlich sichtbar zu machen). Das Ausrufungszeichen soll unser gemeinsames BemĂŒhen um Geschlechtergerechtigkeit unterstreichen, es ersichtlich mit einem Ausrufungszeichen versehen.“  So könnte Frauen! oder weiblich! zeigen, dass  Frau-sein divers ist, nicht dadurch bestimmt wird, das wir assigned female at birth (afab) sind. Dass es mehr gibt als mit Frau! und Mann! – dass es ein breites Spektrum an IdentitĂ€ten gibt. Es könnte auf das (in dieser Gesellschaft hervorgebrachte) Leiden von inter* Personen aufmerksam machen, auf die mangelnden Rechte von Trans*, die mangelnde Anerkennung als z.B. Mann oder Frau, darauf aufmerksam machen, dass es Menschen gibt, die non-binary sind und dass wir bei Frau nicht immer nur an weiß, hetero und abled denken sollten. So könnte man natĂŒrlich auch schreiben Lehrer!innen, Kassierer!innen etc. – ja gut, dann kommt noch was zu all den Symbolen hinzu, aber ein bisschen Spaß und Verwirrung in Sprache ist doch ok. Wird eh viel zu ernst genommen. 

Das Gender Sternchen / * (habe ich vorher benutzt)

Das * soll hier verdeutlichen, dass Geschlecht ein vielfĂ€ltig gelebtes Spektrum ist. So kann Frau* oder Mann* bedeuten, dass einem dieses Geschlecht bei Geburt zugeschrieben wurde oder dass man in einem bestimmten, z.B. dem eigenen gesellschaftlich gegenĂŒber gestellten Geschlecht oder geschlechtslos, nicht festgelegt etc. leben möchte. Dass „MĂ€nnlichkeit“ oder „Weiblichkeit“ sowie Geschlecht(sidentitĂ€ten) generell diver sind . Zudem soll verdeutlicht werden, dass wir Geschlecht und dessen Bedeutung gesellschaftlich schaffen, was nicht heißt, dass wir nicht in einem bestimmten oder anderen leben dĂŒrfen/können oder wollen. Es gibt viele GeschlechtsidentitĂ€ten, Körperlichkeiten und Ausdrucksweisen, die es inkludieren soll.Weiter soll das * fĂŒr den Wunsch stehen, dass Verhaltensweisen oder Attribute nicht mehr der vermeintlichen GeschlechtsidentitĂ€t zugeordnet werden und Menschen sich freier verhalten und zeigen können.Unsere Gesellschaft erzeugt ĂŒber NormativitĂ€ten bestimmte Bilder. So denken viele bei dem Begriff „Frau“ an christlich, heterosexuell, schlank, nicht behindert, cis, etc. Frau* oder Weiblichkeit* zu schreiben, meint also auch, nicht nur die hegemonial akzeptierte normative Weiblichkeit, sondern auch Women of Color, Schwarze Frauen, behinderte Frauen, Schwarze hehinderte lesbische Frauen etc. zu zeigen. So kann das * alle möglichen (gelebten und denkbaren) Formen von Weiblichkeiten* miteinbeziehen. Das selbe gilt fĂŒr Mann*, MĂ€nner* und MĂ€nnlichkeit*.