Become A Mental Health Ally

In letzter Zeit schreibe ich viel über meine Depressionen. Manchmal frage ich mich, warum eigentlich- macht mich halt schon sehr verletzlich und manchmal versuchen Menschen es in Streitgesprächen „gegen einen zu verwenden“, auch wenn es um ganz andere Themen geht oder es kommen Kommentare, die einen wütend oder traurig machen. Nunja, gleichzeitig schreiben mir aber sehr viele Menschen, wie sehr es ihnen hilft, wenn offen über Themen, wie „Mental Health“, also psychische Gesundheit geschrieben wird. Und mir hilft es auch immer sehr, zu wissen, dass ich mit meinen Struggles nicht alleine bin. Dass es nicht so „unnormal“ ist, gar nicht eigentlich und dass vieles nicht so schlimm wäre, wenn wir offener über Themen reden würden, die vermeintlich peinlich oder unangenehm sind. Wenn wir unser Wissen teilen würden und mehr Platz für „Heilung“ und ein „sich ok mit dem fühlen, wie man eben ist“ hätten. Also möchte ich dazu beitragen, dass es diesen Raum gibt und Menschen sich sicherer fühlen, wenn sie über Probleme, Ängste, Depressionen, Panik, Psychosen etc. sprechen. Dazu gehört, dass Außenstehende niemanden beschämen oder gute Allies (also Verbündete) sind. Generell war ich mir mit dem Ally-Konzept immer etwas unsicher, weil es eben oft keine starren Regeln für soziale Interaktionen gibt, aber für mich bedeutet Ally sein, seine eigene Position zu hinterfragen und dann verantwortlich damit umzugehen, sich über Diskriminierungserfahrungen zu informieren, emphatisch zu sein, nach Machtstrukturen zu fragen, sicherer Orte für Menschen zu schaffen, Verletzungen zu vermeiden, zuzuhören etc. etc. / Und das ist ja doch ein gutes Konzept 🙂

@glitterylilac

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