PILLEPALLE

Ich hab schon mal über die Pille geschrieben und hatte das Thema damit für mich erstmal abgeschlossen, aber vor kurzem wurde ich von Kathrin Ahäuser kontaktiert, die mit http://www.pillepalle.info ein spannendes Projekt gestartet hat. In verschiedenen Kurzfilmen berichten Frauen*, GynäkologInnen und weitere Expert*innen über ihre Erfahrung mit der Anti-Baby-Pille. Auch auf ihrer Instagram-Seite (https://www.instagram.com//pillepalle_info/) teilt sie regelmäßige Infos zu diesem Verhütungsmittel- so wusste ich z.B. nicht, dass man sich bei profamilia zum Thema Pille beraten lassen kann. Auch gibt es eine Anwender*innenkarte, die Gyns eigentlich austeilen sollten etc. etc. etc.  Für mich persönlich ist die Pille schon lange keine Option mehr, aber bei Verhütungsmitteln handelt es sich um eine persönliche Entscheidung, die von vielen Faktoren abhängig sein kann. Um diese möglichst gut zu treffen, sollten Informationen möglichst leicht zugänglich sein, sodass eine gute Aufklärung möglich ist und auch kritische Faktoren nicht unter den Tisch fallen. Also habe ich ein kleines Interview mit Kathrin über die Pille geführt, das vielleicht einige interessieren könnte, die sich bei dem Thema unsicher sind 🙂

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On Getting Old

„Das Altern ist ein fortschreitender, bisher nicht umkehrbarer biologischer Prozess der meisten mehrzelligen Organismen, der graduell zum Verlust der normalen Organfunktionen führt und mit dem Tod endet. Altern ist der bei weitem wichtigste Risikofaktor für diverse Krankheiten wie Krebs, koronare Herzkrankheit, Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit und chronisches Nierenversagen.[3] Die maximale Lebenszeit, die ein Individuum erreichen kann, wird durch das Altern maßgeblich bestimmt.“

Danke, Wikipedia, klingt super ;)!

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On Depressions

Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2014, als ich mein erstes Blogprojekt https://blackholesandclouds.wordpress.com begann. Es ging um Depressionen und es hat nie jemand gelesen 😉 Nun habe ich zufällig meine alten Texte gefunden und dachte, dass kann ich euch doch nicht vorenthalten. So here is the young me:

 

Ein schwarzes Loch ist ein astronomisches Objekt, dessen Gravitation so stark ist, dass aus diesem Raumbereich nichts- auch kein Lichtstrahl-nach Außen gelangen kann. Materie kann hineinfallen, aber nicht wieder hinausgelangen.

Ich falle regelmäßig in schwarze Löcher.

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Das Stiefmütterchen 

Heute mal ein bisschen frühlingshafter Soft-Feminism. Die Sonne kommt nämlich langsam raus und ich versuche auf meinem improvisierten Balkon/Fensterbank mit Verlängerung eine gute Pflanzenmutter zu werden. Da mein grüner Daumen nicht ganz so gut ausgebildet ist, will ich mir dieses Jahr besonders viel Mühe geben. Bisher habe ich einen Rhododendron von einer Mülltonne gerettet, Erdbeeren, Primeln und Stiefmütterchen angepflanzt. Dabei bin ich dann aber doch, wie schon so oft, über den Namen Stiefmütterchen gestolpert. Bisher habe ich immer gedacht, Stiefmütterchen stellen sich ältere Frauen* auf die Fensterbank, deshalb heißen sie so. Ältere Frauen* sind ja auch alle Stiefmütterchen – oder waren es alte Jungfern, ich weiß nicht mehr?! Nun, irgendwie dünkt es mich jedenfalls, dass der Name nicht so schön ist, weder der Blume, noch uns gegenüber. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Mythen rund um die Stiefmutter (z.B. in Märchen) und das Stiefmütterchen begeben. 

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A Little Book Recommendation

Hey Buchfreund*innen,

ich habe ein kleines Interview mit Alisa Tratau geführt, der Herausgeberin von „Nicht nur Mütter waren schwanger“. In diesem Buch wurden diverse Perspektiven auf Mutter- sowie Schwangerschaft gesammelt. So erzählt Benjamin von einer trans-männlichen Schwangerschaft. Naseku von einer Pflegemutter, die entschied irgendwann die Mutter von einem anderen Kind zu werden. Alisa selbst von Kräutern, Schwangerschaftstests, Verzweiflung,Wahrsagerinnen, Fehlgeburten und ausbleibender Schwangerschaft. Eine Hebamme berichtet von den strukturellen Diskriminierungen, denen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen ausgesetzt sind. Was heißt es, Mutter oder Eltern zu sein, wie ist es als schwarze schwangere Frau in deutschen Krankenhäusern, was ist, wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, was, wenn man nicht schwanger werden kann, was, wenn man als lesbisches Paar ein Kind will, was, wenn man adoptiert, was, wenn alle möglichen Partner* keine Kinder wollen, wie wird man behandelt, wenn man nie ein Kind haben will? A Little Book Recommendation weiterlesen

Not cool!

Die ist ein Statement zu zwei Situationen (von mir als Privatperson/Bloggerin), die mir in den letzten paar Tagen passiert sind. 1: ich sitze neben einer Frau* von der FAZ, die mich nach meinem Job fragt. Feministische Mädchen*arbeit sage ich, also in einem Jugendzentrum, aber eben für Mädchen* und junge Frauen*. Sie fragt mich nach dem anteiligen Migrationshintergrund der Besucher*innen. Warum? Ich weiß es nicht. Wir sprechen darüber, dass viele Muslima zu uns kommen. Ha! Da hat sie ein Thema gefunden. Aber sie fragt nicht, wie die Mädchen* sich fühlen, sondern sie fragt, wie es sein kann, dass wir so tun, als sei das Kopftuch kein Problem. Woher sie das weiß, frage ich mich. Sie fragt nicht, was die Mädchen* so erzählen, was sie so machen, wie es ihnen geht- sie fragt nur nach dem Kopftuch. Ist ja klar, dass alle Muslima eins tragen, oder? Einige Tage später sehe ich ein Facebook-Kommentar auf der Seite dieses Mädchen*zentrums. Ein Mann (Politikwissenschaftler, anonym, aber ich weiß wer er ist) schreibt passiv aggressiv, warum denn nicht Workshops zum Thema Rassismus angeboten werden, die sich speziell an muslimische Mädchen* richten, warum nicht alle Mädchen* angesprochen werden- ohne Anrede, ohne „Hallo“ oder „Es würde mich interessieren“, ohne Wertschätzung, ohne eine Ausformulierung, wie es zu seiner Frage kommt. Ich frage mich, warum er sich nicht informiert und weiß, dass dies getan wird. Warum er Frauen* angreift, die in einem Mädchen*zentrum arbeiten, Mädchen* unterstützen, sich gegen die AFD und finanzielle Kürzungen, Anfeindungen von Rechts wehren müssen. Warum er muslimischen Mädchen* mit diesem Kommentar das Gefühl geben muss, dass sie keinen Workshop zur eigenen Stärkung verdient hätten? Warum er sich nicht solidarisch zeigen kann? Da ich ihn über einige Ecken kenne und schon öfters gesehen/mit ihm gesprochen habe, rufe ihn privat an und frage ihn, wie es zu dem Kommentar gekommen ist. Er ist empört, dass ich das tue. Er hat ja schließlich öffentlich kommentiert, zudem anonym, da darf man nicht privat drüber sprechen. Achso, klar. Das steht bestimmt in den Internetregeln.

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Sex Talk- one last time!

So, jetzt gibt es die letzte Runde Sex-Interviews. Diesmal habe ich alle Erzählungen hintereinander gepackt. Damit es nicht so lang wird, halte ich mich kurz und danke nur noch mal kurz viel viel vielmals für das entgegengebrachte Vertrauen! 🙂

Erwähnenswert ist allerdings, dass es auch um sexualisierte Gewalt geht (nicht explizit, aber trotzdem wichtig zu erwähnen, falls es dann jemand nicht lesen möchte) ….

Ok, let’s go!

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